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In einen anderen Welt



Diese wunderschönen Texte auf dieser Seite habe ich vor ein paar Jahren von jemandem bekommen. Sie sind es wert zu lesen, um sich einen Einblick in eine uns völlig fremde Kultur zu verschaffen, die wir sonst nur aus Western kennen.





Eins mit der Welt Helft mir!
Meine Worte sind verbunden zu einem
mit den großen Bergen,
mit den großen Felsen
mit den großen Bäumen
eins sind sie mit meinem Körper
und mit meinem Herzen.

Helft mir
mit übernatürlichen Kräften,
und du, Tag,
und du, Nacht,
ihr alle seht mich -
eins mit der Welt!

Gebet der Yokut-Indianer



Ist es falsch für mich, meine Selbst zu lieben? Ist es für mich gemein, weil meine Haut rot ist? Weil ich Sioux bin? Weil ich geboren war, wo mein Vater lebte? Weil ich für meine Leute und mein Land sterben würde?

sitting bull (sioux)


...vergiss die Alten nicht,sie haben sich ihr langes Leben verdient;sie haben viele Tage gesehen und manche Prüfung
durchlebt.Der große Geist hat sie reif und alt werden lassen.Sie können in die Zukunft schauen,sie besitzen
Erfahrung und Weisheit auf vielen Gebieten.Am Ende des Weges ist das Schilf.Du und deine Familie werden dort hingehen....



Der Große Geist wohnt in allen

Alle Tiere haben die Mächte in sich, denn der Große Geist wohnt in allen, auch in der kleinsten Ameise,
in einem Schmetterling, auch in einem Baum, in der Blume und in einem Felsen.
Die moderne Zivilisation des weißen Mannes hält diese Mächte von uns fern und verwässert sie.
Um sich der Natur zu nähern, ihre Kraft zu spüren, sie helfen zu lassen, braucht man Zeit und Geduld.
Zeit um nachzudenken und alles herauszufinden.
Ihr habt so wenig Zeit, um in euch zu gehen - ihr seid immer in Hetze, Hetze,
Hetze. Dieses Hetzen und Hinterherlaufen verkürzt das Leben.

Petaga Yuha Mani


Friede ist nicht nur das Gegenteil von Krieg,
nicht nur ein Zeitraum zwischen
2 Kriegen, Friede ist mehr.
Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens.
Friede ist dann, wenn wir Recht handeln
und wenn zwischen jedem einzelnen Menschen
und jeden Volk Gerechtigkeit herrscht.



Die Himmelsfrau.
.
Eine Legende der Irokesen erzählt, dass die Himmelsfrau aus ihrem angestammten Bereich verstoßen wurde.
Wasservögel haben die Himmelsfrau zu einer Insel geleitet, die sich vergrößerte,
als eine Bisamratte Schlamm auf dem Schwanz einer Schildkröte ablegte. Die Schildkröte und die Insel wuchsen zusammen und wurden zur Erde um eine Heimstätte für die Himmelsfrau zu bilden.
Die Himmelsfrau gebar kurz darauf eine Tochter und das war der Anfang der Menschheit..
Unbekannter Herkunft .


Die Himmelsfrau.
.
Eine Legende der Irokesen erzählt, dass die Himmelsfrau aus ihrem angestammten Bereich verstoßen wurde.
Wasservögel haben die Himmelsfrau zu einer Insel geleitet, die sich vergrößerte, als eine Bisamratte Schlamm auf dem Schwanz einer Schildkröte ablegte.
Die Schildkröte und die Insel wuchsen zusammen und wurden zur Erde um eine Heimstätte für die Himmelsfrau zu bilden.
Die Himmelsfrau gebar kurz darauf eine Tochter und das war der Anfang der Menschheit..
.
Unbekannter Herkunft

Die Maismutter
(Creek)

Kurz nachdem die Welt erschaffen war, lebten die Indianer in einfachen Hütten,
zogen im Lande umher und suchten mühsam ihre Nahrung, wo sie sie finden konnten.
Eines Tages tauchte in einem Lager am Ufer eines Flusses eine alte Frau auf, die sehr abgerissen und halb verhungert aussah.
Die Männer waren alle auf der Jagd, und die meisten Frauen und Mädchen sammelten am Flußufer Wurzeln und Wildgemüse.
Nur ein paar Kinder und junge Mädchen waren im Lager geblieben, um das Feuer zu unterhalten. Als sie das alte Weib sahen, sagten sie zu ihr:
“Hier ist kein Platz für dich.” Warum gehst du nicht ins nächste Lager? Wir haben nichts zu verschenken.”

Ohne ein Wort zog die Alte weiter und war bald im Walde verschwunden. Aber im nächsten Lager erging es ihr nicht anders,
auch hier wollte man nichts von ihr wissen und schickte sie fort. Auch im dritten Lager sah man sie mit Verachtung an.
Schließlich kam sie an ein Lager, das nur aus ein paar Reisighütten bestand, die den Mitgliedern des Alligator-Clans gehörten.
Der Alligator-Clan spielte keine eben bedeutende Rolle im Stamm, und daher zierten weder Kriegstrophäen noch kostbare Felle die Hütten seiner Mitglieder.
Als die Alte bescheiden und schüchtern um Nahrung und einen Platz am Feuer bat, sagten die Frauen:
“Komm her, Alte, hier bei uns ist Platz genug, und etwas zu essen wird sich auch schon noch finden lassen.
Du mußt einen langen Weg hinter dir haben und recht hungrig sein”. Nachdem die alte Frau gegessen hatte,
ließen sie sie am Feuer schlafen, denn dort war der beste Platz.

Am nächsten Morgen zogen die Männer des Alligator-Clans wie gewöhnlich hinaus in den Wald,
um Hirsche zu jagen, während die Frauen Wurzeln und Beeren suchen gingen.
Der alten Frau vertrauten sie das Lager an, damit sie das Feuer nicht ausgehen lasse und auf die Kinder ein Auge habe.
Niemand kannte die Alte, doch vertraute ihr jeder, denn bei den Creek-Indianern war noch nie etwas weggekommen.
Niemand fürchtete daher, daß die Alte etwas stehlen könnte.
Die alte Frau aber war die Maismutter selbst, die in dieser unscheinbaren Gestalt auf die Erde gekommen war.

Als die Männer und Frauen gegen Abend zurückkehrten, erklärten die Kinder, daß sie bereits gegessen hätten.
Voller Erstaunen hörten die Erwachsenen: “Die alte Frau hat für uns alle zu essen gehabt! Und ihr
Essen schmeckt besser als die Wurzeln und Beeren, die wir sonst bekommen”. Da sagte der Clan-Älteste zu den Kindern: “Sagt der Alten,
daß sie mir etwas von ihrem Essen aufheben soll, denn ich bin gespannt, was das wohl sein könnte.”
Aber auch er mußte am nächsten Abend zugeben, daß der Brei besser schmeckte als alles,
was er bisher gekostet hatte. Vergeblich bemühte er sich, hinter das Geheimnis der alten Frau zu kommen,
aber alle Anstrengung war vergeblich. Er fand nie heraus, woher die fremde Frau die Zutaten zu ihrem Essen nahm.

Eines Tages war die Alte verschwunden; ebenso plötzlich, wie sie erschienen war,
hatte sie das Lager verlassen. Niemand hatte sie fortgehen sehen, und niemand konnte sagen, wohin sie wohl geraten war.
Einer der Jungen jedoch konnte den Geschmack des seltsamen Mahles, das die Alte gekocht hatte, nicht vergessen.
Kaum hatte er die Kriegerweihen hinter sich, da beschoß er, auf die Suche nach der alten Frau zu gehen, die ja gewiß nicht weit sein konnte.

Lange wanderte er im Lande umher, durchwatete Flüsse, stieg über Bergketten und durchzog Wälder und Sümpfe.
Aber in keinem Lager, an das er kam, wußte man etwas von der alten Frau.
Als er eines Abends entmutigt und niedergeschlagen ganz allein am Feuer saß, übermannte ihn der Schlaf.
Als er aufwachte, stand vor ihm eine alte Frau mit weißem Haar, das ihr bis über den Rücken herabhing.
Der junge Krieger war sehr erschrocken, denn er fürchtete, einem Zauberwesen ausgeliefert zu sein.
Erst als die Alte näher ans Feuer trat, erkannte er die Langgesuchte.
Freudig begrüßte er sie und flehte sie an, doch mit ihm wieder ins Lager des Alligator-Clans zurückzukehren.
Die Alte aber wehrte ab und sprach: “Ich kann nicht bei dir bleiben, doch wenn du meinen Rat befolgst und tust,
was ich dir auftrage, wirst du mich nie vermissen.”

Darauf führte sie den jungen Krieger an eine Stelle am Fluß. Hier stand das gelbe vorjährige Gras hüfthoch.
“Lege Feuer an und brenne das Gras ab,” befahl sie, “frage nicht nach dem Grunde,
du wirst schon sehen.” So tat der junge Krieger ihr den Gefallen und legte einen Feuerbrand an jene Stelle.
Bald stoben die Funken himmelhoch, und knatternd fraß sich das Feuer durch die Lichtung; bald war von dem Gras nur noch die Asche übrig.
Da sprach die Alte wiederum: “Nimm mich bei den Haaren und schleife mich kreuz und quer über die verbrannte Erde.
Überall dort, wohin du mich schleifst, wird neues Gras aus dem Boden schießen;
zwischen den Blättern aber wirst du mein Haar hervorschauen sehen.
Wenn das der Fall ist, dann ist der Samen reif. Das ist das Geheimnis der Speise,
deretwegen du so weit gewandert bist.”

Der Krieger machte sich sogleich an die Arbeit und schleppte die Alte an den Haaren über die Lichtung.
Kreuz und quer ging der Weg, bis auch nicht ein Stückchen des Bodens unberührt geblieben war.
Kaum hatte er seine Arbeit beendet, da war die Frau aus seinen Händen verschwunden.
Langsam ging er zum Feuer zurück und überdachte das Erlebnis.

Als der junge Krieger am nächsten Morgen wieder auf die Lichtung trat, stand dort ein seltsames Gras,
das ihm bis über den Kopf reichte. Überall zwischen den Blättern aber sah er ein Stückchen von dem Haar der alten Frau.
Bis zum heutigen Tage tragen die Maiskolben am oberen Ende einen Haarschopf, und die Indianer wissen,
daß die Maismutter sie nicht vergessen hat.
Unbekannter Herkunft

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