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Engel

Ein Engel ist jemand,
den Gott dir ins Leben schickt,
unerwartet und unverdient,
damit er dir, wenn es dunkel ist,
ein paar Sterne anzündet.

Engel sind Menschen, die Licht durchlassen. Wo sie sind, wird es hell und klar. In eine trostlose Welt bringen sie einen bunten Sonnenstrahl.
©Phil Bosmans



Engel sind was wunderbares.
Engel hör'n mir immer zu.
Engel stehn mir stets zur Seite.
Engel schenken meinem Herzen Ruh.
.
Engel sind was wunderbares.
Engel auf sie kannst du bauen.
Engel passen auf dich auf. .
Engel schenken dir Vertrauen.
.
Engel sind was Wunderbares.
Engel wohnen in uns drin. .
Engel geben unserem Leben.
engel-haften tieferen Sinn! .

©Marion Löffler

Zweifel nicht mehr, wisch die Tränen ab,
lass dich von der Liebe streifen,
dich von seiner Macht ergreifen:
Gott hat Großes mit dir vor.

Steh auf und iss, mach dich auf den Weg.
Denn er möchte dir begegnen,
dich berühren und dich segnen,
Gott hat Großes mit dir vor.

In des Lebens Dunkel, wenn die Welt um dich zerbricht,
steht ein Engel dir zur Seite und verlässt dich nicht.
Er sei dein Begleiter, er sei deiner Hoffnung Schild,
der dich schützt in tiefsten Nöten, deine Trauer stillt.
Bleibe nicht am Boden, stehe auf und fasse Mut:
Gott der Herr hat dich gesegnet, denn er meint es mit dir gut.

Siehe nach vorn, schau zum Horizont,
wenn die dunklen Wolken weichen,
sei der Himmel dir ein Zeichen:
Gott hat Großes mit dir vor.

©Markus Erhard

Nicht immer haben Engel Flügel,
weißes Gewand und gold'nen Stern.
Sie leben meistens auf der Erde.
und sind dem Himmel recht weit fern.
.
Ein Engel irdisch und ganz menschlich,
der öffnet weit des Herzens Tor,
er will nur einfach für dich da sein.
und leiht dir willig stets sein Ohr.
.
Ein Engel hat Geduld und Liebe,
sagt nie:"Ich habe keine Zeit."
Er ist, wann immer du ihn brauchst,
für dich zur Hilfe gern bereit.
.
Ich wünsche dir heut' solchen Engel,
damit ein weihnachtlicher Schein.
ein ganzes Jahr in deinem Herzen,
ein ganzes Jahr mag um dich sein.

©Christel Klotz

Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen,
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben,
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt .

Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten,
denn er muss meiner einsamen Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten
seit mich mein Engel nicht mehr bewacht.

©Rainer Maria Rilke

Engel umschweben uns,
Wo wir auch gehn,
Engel umgeben uns,
Wie wir uns drehn.

Doch wir erkennen sie
Nicht in dem Licht,
Und zu benennen sie
Wissen wir nicht.

Selber zu blenden uns
Scheinet der Glanz,
Wir von ihm wenden uns
Halb oder ganz.

Aber nun haben wir
Engel ein Paar,
Denen ja gaben wir
Namen fürwahr.

Und nicht vergaßen wir:
Wirklich einmal
Selber besaßen wir
Leiblich den Strahl.

Sollten wir wenden uns
Ab von dem Glanz?
Sollten verblenden uns
Halb oder ganz?

Nein! wir erkennen euch
Freudig im Licht,
Und zu benennen euch
Zweifeln wir nicht.

Lächelnd ihr gebet uns
Wohl zu verstehn,
Das ihr umschwebet uns,
Wo wir auch gehn.

©Friedrich Rückert

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